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| Zwei neue Faksimile-Ausgaben in der Reihe der
Joseph Haydn Faksimile der autographen Partitur (1762)
Das wohl berühmteste, sicher meist zitierte Autograph Haydns, weil er darin Schreibfehler mit der Bemerkung „in schlaff geschrieben“ entschuldigt: Ein faszinierender Einblick in Haydns Werkstatt und ein unmittelbar ansprechendes Dokument seines Schaffens wie seiner Persönlichkeit, erläutert in einem ausführlichen Kommentar. In diesem wird auch auf Fragen des Entstehungsanlasses und den ersten Interpreten, Joseph Leitgeb, eingegangen.
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Wolfgang Amadeus Mozart Faksimile der autographen Partitur in erster und zweiter Fassung (1788)
Eines der wichtigsten Mozart-Autographe, das schon Johannes Brahms begeistert hatte, in dessen Besitz es sich einst befand, weil es einen einzigartigen Einblick in Mozarts Schaffensprozess bietet. Dieser wird in einem ausführlichen Kommentar erläutert, der auch die Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte der Handschrift behandelt. Die Publikation stellt sich auch der Frage, ob man in Zukunft überhaupt noch von zwei Fassungen dieser Symphonie sprechen kann oder ob die so genannte erste Fassung nicht ein Zwischenstadium in der komplizierten und faszinierenden Entstehungsgeschichte ist. Wie bei kaum einem anderen Werk können wir Mozart mit dieser Faksimile-Ausgabe bei der Arbeit sozusagen über die Schulter schauen.
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