Wolfgang Amadeus Mozart:
Der Komponist in Wien

A u s s t e l l u n g
Musikverein, Wien I, Bösendorferstraße
12
4. April – 30. Juni 2006
Montag – Freitag 9 – 18 Uhr, Samstag 9 – 13 Uhr

Wie lebte und arbeitete Mozart in Wien? War Komponist, Pianist oder
Klavierlehrer sein eigentlicher Beruf? Was verdiente er womit? Wie
waren die Lebenshaltungs-kosten? Für wen musizierte und komponierte
er? Wie vertrieb er seine Werke? Was war für ihn Arbeit, wie
verbrachte er seine Freizeit, wie reagierte er als Künstler auf
alltägliche oder besondere Ereignisse in seiner Umwelt?
Diese Fragen muß sich jeder Musikfreund stellen. Antworten
darauf werden hier mit konkreten Dokumenten aus der Wiener Musikszene
dieser Zeit, aus der wirtschaftlichen und sozialen Situation in Wien,
vor allem aber von Mozart selbst gegeben.
Zu
sehen sind schriftliche und zahlreiche Bilddokumente. Viele von ihnen
sind im Mozartjahr 2006 nur in dieser Ausstellung zu sehen, etliche
werden überhaupt zum ersten Mal in einer Ausstellung gezeigt.
Höhepunkte sind Barbara Kraffts oft reproduziertes, aber nur
hier im Original gezeigtes Mozart-Portrait, ein Schattenriß
Mozarts, der erst vor kurzem aus englischem Privatbesitz nach Wien
gelangt ist, Mozarts Originalhandschriften zu Hauptwerken wie der
Großen g-Moll-Symphonie, dem d-Moll-
Klavierkonzert,
zu „Figaro“, und vom letzten vollendeten Werk, der „Freimaurerkantate“.
Zu sehen sind aber auch Skizzen, Entwürfe und Fragmente, die
einen tiefen Einblick in seine Schaffensweise ermöglichen, Briefe,
Abrechnungen, Zeugnisse aus dem Verlagswesen und zur Zeitgeschichte
und viel Bildmaterial aus der öffentlichen wie privaten Wiener
Musikszene dieser Zeit – vom Kaiserhof über den adeligen
Salon bis zu Bürgertum.
