Benützung

Archiv, Bibliothek und Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien sind öffentlich und jedermann zu Studienzwecken zugängliche Privatsammlungen.

Archiv und Bibliothek sind nicht der internationalen Fernleihe angeschlossen. Alle Materialien können nur im Lesesaal eingesehen, nicht aber außer Haus entlehnt werden.

      Öffnungszeiten des Studiensaales:  
      Oktober - Juni:  
     

Montag, Mittwoch und Freitag

 
     

von 9.00 bis 13.00

Vom 24. Dezember bis 6. Jänner sowie während der Karwoche ist der Lesesaal geschlossen.

 

Die Anfertigung von Mikrofilmen ist möglich. Sofern es sich nicht um Autographe handelt oder sofern nicht dadurch der Einband beschädigt würde, können auch Fotokopien angefertigt werden. Mikrofilme und Fotokopien dürfen nur für persönliche Studienzwecke verwendet und nicht an Dritte weitergegeben werden. Auswärtige Benützer erhalten erbetene Mikrofilme und Fotokopien nach der Ausfertigung der üblichen Verpflichtungserklärungen, die von uns zugesandt werden.

Geschlossene Teilbestände - wie etwa Nachlässe, Provenienzgruppen, Klassen oder dergleichen - können allerdings nicht komplett verfilmt oder kopiert werden.

Ferner ist die Anfertigung von Reproduktionsvorlagen, Papierbildern und Diapositiven in jeder gewünschten Größe und Ausführung möglich.

Zu Preisen und Gebühren siehe Service.

Den Benützern ist es nicht gestattet, Archiv- oder Bibliotheksbestände zu fotografieren.

Die Katalogisierung der Bestände ist in folgende Bereiche gegliedert:

  Musikdrucke und Musikmanuskripte
  Musikdrucke des 16. und 17. Jahrhunderts
  Taschenpartituren
  Musikliteratur
  Libretti
  Verlags- und Antiquariatskataloge
  Portraits, Musik- und Instrumentendarstellungen
  Medaillen, Reliefs, Büsten
  Musikinstrumente

Die Musikliteratur ist in Form eines Kreuzkataloges aufgenommen.

Libretti können im Katalog nach Komponisten, Librettisten, Werktiteln, Aufführungs- und Druckorten gesucht werden.

Musik- und Briefautographe sowie musikalische Erinnerungsgegenstände sind in internen Inventaren verzeichnet. Alle Auskünfte dazu sind über die Mitarbeiter zu erhalten. Musikautographe namhafter Komponisten sind aus konservatorischen Gründen primär in Mikrofilmaufnahmen einzusehen.

Die Programmzettelsammlung ist komplett verfilmt und daher in Mikrofilmen einzusehen.

Die Notenbestände sind nach Klassen aufgestellt und der Katalog nach diesen angelegt. Innerhalb eines Komponisten sind die Katalogkarten nach Klassen und innerhalb dieser nach Opus- oder Werkverzeichnisnummern geordnet; fehlen diese, so folgt die Ordnung innerhalb der Klassen numerisch den Signaturen.

Die Signaturen sind aus einer römischen Ziffer (Klassenzuweisung) und einer arabischen Ziffer (Einlauf- und Inventarnummer) zusammengesetzt. Für einen Teil der Bestände gibt es auch eigene Standortsignaturen (erkenntlich an der Kombination von Q oder H mit arabischen Ziffern).

Die 17 Klassen sind wie folgt gegliedert:

 
I
Geistliche Musik
 
II
Musikdrucke des 16. und 17. Jahrhunderts
 
III
Oratorien, Kantaten und größere Vokalwerke verschiedener Art
 
IV
Oper, Melodram
 
V
Chormusik
 
VI
Lieder und mehrstimmige Gesänge, mit und ohne Begleitung
 
VII
Musik für Tasteninstrumente (Klavier, Cembalo, Orgel), solistisch und konzertant (keine Kammermusik)
 
VIII
Musik für Blasinstrumente (Harmoniemusik), Konzerte für Blasinstrumente
 
IX
Streicherkammermusik und Konzerte für Streichinstrumente
 
X
Werke für Harfe, Gitarre, Zither, Laute, Mandoline, Harmonika, Glockenspiel (auch mit anderen Instrumenten, auch Konzerte)
 
XI
Gemischte Kammermusikbesetzung (Tasteninstrumente, Streichinstrumente, Blasinstrumente)
 
XII
Ouverturen
 
XIII
Symphonien und verschiedene Orchesterwerke, die nicht in anderen Klassen vertreten sind
 
XIV
Ballettmusik
 
XV
Tanzmusik
 
XVI
Militärmusik
 
XVII
Gesamtausgaben und musikalische Anthologien

Instrumental- und Vokalschulen, Beispielsammlungen, Gesangbücher und Tabulaturen sind unter den Buchbeständen katalogisiert.

 

 

 

   

 

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